Vegetationsmonitoring ausgewählter Niedermoorkomplexe in Luxemburg

Lage der fuenf Untersuchungsgebiete in Luxemburg

In Luxemburg sind infolge von Landnutzungsintensivierungen nur noch wenige Relikte nährstoffarmer Feuchthabitate mit hohem Naturschutzwert erhalten. Um einen besseren Schutz solcher bedrohter Lebensräume zu ermöglichen, fanden im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Universität Trier (FB VI, Lehrstuhl für Geobotanik), der Biologischen Station SICONA (L-Olm, Luxemburg) sowie dem Musée national d'histoire naturelle Luxembourg im Jahre 2012 daher in fünf ausgewählten Niedermoorkomplexen Untersuchungen der Zusammenhänge zwischen Bodenfaktoren, Vegetationszusammensetzung und -struktur statt (vgl. Hollenbach et al. 2014). Um ein späteres Monitoring zu ermöglichen, wurden die einzelnen Aufnahmeflächen mit einem Hochpräzisions-GPS-Gerät eingemessen.

2016 erfolgte die erste  Wiederholung des Vegetationsaufnahmen in den Dauerquadraten. Da der Bearbeiter der Ersterfassung mittlerweile bei der GFN in Molfsee beschäftigt ist, beteiligte sich unser Büro an dem Kooperationsprojekt in Luxemburg. Im Juni 2016 wurde das Vegetationsmonitoring der insgesamt 74 Dauerflächen erfolgreich durchgeführt.

Eine Fortsetzung des Monitorings ist für die Zukunft geplant. Es liefert wichtige Informationen zur Entwicklung der Vegetation und hilft bei der langfristigen Erhaltung und Verbesserung dieser wertvollen Niedermoorflächen.  Die GFN freut sich über die gute Zusammenarbeit!

 

Laufzeit: seit 2016

Auftraggeber: Biologische Station SICONA, Musée national d'histoire naturelle Luxembourg

Ansprechpartner bei der GFN: Hannes Hollenbach, - 53

Nützliche Links

Fotos aus Luxemburg