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Stickstoff-Eintrag in FFH-Gebiete

In einem von der dänischen Umweltschutz -Agentur beauftragten Projekt sollten die Nachbarländer Dänemark, Deutschland und die Niederlande im Hinblick auf ihren Umgang mit der Stickstoffproblematik in Natura 2000-Schutzgebieten verglichen werden.

Durch die meist unmittelbare Einbettung der Gebiete in die intensiv genutzte Agrarlandschaft, entstehen vielfältige Konflikte im Schutz der empfindlichen Ökosysteme. Um diese Thematik umfassend abzubilden, fanden Analysen auf der naturschutzfachlichen, ökonomischen und juristischen Ebene statt. Die GFN beteiligte am Teilbericht der naturschutzfachlichen Sichtweise der Problematik mit Recherchen, Buffer-Analysen im GIS sowie Datenbank-Auswertungen. Die ökonomische Perspektive wurde von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bearbeitet und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig stellte die juristische Perspektive dar.

In einem abschließenden internationalen Workshop in Kopenhagen wurden die Ergebnisse aller Projektpartner vorgestellt und diskutiert. Die finalen Berichte der Länder können auf der Homepage der Universität Kopenhagen heruntergeladen werden:

http://ifro.ku.dk/english/events/pastevents/2017/ammoniakregulering-af-husdyrproduktionen/