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Naturschutzplanung - Referenzen

Planung von Natur (-schutz)?

Natur sollte nicht geplant werden müssen, sondern sich möglichst ohne menschlichen Einfluss entwickeln dürfen. Dies ist in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft jedoch nicht immer möglich. Ohne gezielte Pflegemaßnahmen würden viele Arten verschwinden.

Neben Managementplänen für FFH-Gebiete erstellen wir gemeinsam mit Heiko Grell, ggv für Flächen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein sogenannte SLEPs (StiftungsLandEntwicklungsPläne).

In diesen werden der Bestand der Flächen dargestellt, ein Leitbild für die langfristige Entwicklung aufgestellt und konkrete Ziele und Maßnahmenvorschläge für die nächsten Jahre erarbeitet.

Darüber hinaus haben wir im Rahmen der Moorrenaturierung die Vernässungsplanung für das Dellstedter Ostermoor (ca. 150 ha), Teile des Großen Moores bei Dellstedt (ca. 25 ha) sowie das Offenbütteler Moor (ca. 250 ha) gemeinsam mit Heiko Grell, ggv und dem Ing.-Büro Meyer (Wasserwirtschaft) erstellt.

Ausgewählte Referenzen

Wir initiieren Entwicklung

Referenzprojekte

Wiedervernässung des Offenbütteler Moores

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein besitzt größere Flächen im Bereich des ehemaligen Offenbütteler Moores. Diese Flächen wurden in den letzten Jahrzehnten als Grünland genutzt. Vor einigen Jahren erstellte Heiko Grell (GGV-Freie Biologen, Kiel) ein Vernässungskonzept für das Gesamtgebiet von ca. 800 ha Größe..

Um dieses umzusetzen und um die Flächen besser wiedervernässen zu können, erfogte eine Flächenzusammenlegung im Rahmen einer Flurbereinigung.

Eine Arbeitsgemeinschaft aus GFN, GGV und dem Ingenieurbüro Meyer, Eckernförde wurde dann 2012 von der Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Offenbüttel mit der konkreten Planung zur Umsetzung von Maßnahmen auf Flächen der Stiftung Naturschutz SH beauftragt.

Die Baumaßnahmen zur Vernässung (u.a. Bau von Verwallungen, Entfernen von Drainagen, Bau von Spundwänden, Anstau von Gräben) wurden dann in den Jahren 2013 bis 2014 in drei Teilbereichen mit einer Gesamtfläche von fast 280 ha durchgeführt.

Im Jahr 2015 zeigte sich bereits ein deutlicher Anstieg der Wasserstände. Da es im Gesamtgebiet kaum noch Vorkommen hochmoortypischer Arten gab, von denen eine Besiedlung der wiedervernässten erfolgen kann, wurden nach dem Erreichen der Zielwasserstände an 500 Punkten moortypische Arten (u.a. div. Torfmoose, Wollgras, Sumpfcalla, Straußblütiger Gilbweiderich) in geringen Mengen als Initialanpflanzung ausgebracht.

Es zeigte sich bereits nach einem Jahr, dass die Arten an den meisten Stellen gut angewachsen waren und sich an den Standorten ausbreiteten.

Laufzeit: seit 2012-2015

Auftraggeber: Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung Offenbüttel

Beteiligte Institutionen: LLUR Itzehoe, Stiftung Naturschutz SH

Ansprechpartner bei der GFN: Christof Martin

Bohrung zur Erfassung von Torfart und-mächtigkeit
Bohrung zur Erfassung von Torfart und-mächtigkeit
Torfprofile
Torfprofile

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung