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Workshop zum Umgang mit Stickstoffeinträgen in Natura 2000-Gebiete

Die dänische Umweltschutzbehörde hatte sich im Jahr 2017 zur Aufgabe gemacht, den Umgang mit Stickstoffeinträgen aus der Landwirtschaft (vor allem der Viehwirtschaft) in Natura 2000-Gebiete zu evaluieren. Da die Schutzgebiete oft an die intensiv genutzte Agrarlandschaft angrenzen, entstehen vielfältige Konflikte im Erhalt bzw. der Wiederherstellung empfindlicher Ökosysteme.

In einem trinationalen Projekt sollten daher die Ansätze der Nachbarländer Dänemark, Deutschland (Teilgebiet Schleswig-Holstein) und der Niederlande verglichen werden.

Um die Thematik umfassend abzubilden, fanden Analysen auf naturschutzfachlicher, ökonomischer und juristischer Ebene statt. Die GFN beteiligte sich am Teilbericht der naturschutzfachlichen Sichtweise der Problematik mit Recherchen, Buffer-Analysen im GIS sowie Datenbank-Auswertungen. Die ökonomische Perspektive wurde von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bearbeitet. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig stellte die juristische Perspektive dar.

In einem abschließenden Workshop in Kopenhagen wurden im November 2017 die Ergebnisse aller Projektpartner vorgestellt. Außerdem diskutierten die Fachvertreter Fortschritte sowie Vor- und Nachteile der zum Teil sehr unterschiedlichen Ansätze in der Umsetzung der Natura 2000-Richtlinie.

Die finalen Berichte der Länder können auf der Homepage der Universität Kopenhagen heruntergeladen werden:

http://ifro.ku.dk/english/events/pastevents/2017/ammoniakregulering-af-husdyrproduktionen/